Das erste barrierefreie Musikvideo “Waiting”, ein Musikstück der Band Breitenbach, ist nun seit 6 Monaten online und hat über 28.000 Klicks. Danke an alle Fans und Supporter. Wie bemühen uns noch weitere Projekte wie “Waiting” für euch zu produzieren. Hier nun ein paar Eindrücke hinter die Kulissen der Drehtage von “Waiting”, viel spaß! Gefilmt, geschnitten und untertitelt von Anna-Lilja Häfele.
The first full accessible music video “Waiting” reached over 28.000 viewers in the past 6 months. Thanks to all fans and supporters of this project. We are currently planing to produce more videos like “Waiting”. Here is a little behind the scenes of filming “Waiting”. Enjoy!!! Filmed, edited und captioned by Anna-Lilja Häfele.
Im Bayerischen Fernsehen läuft am 11.09.2010 ausnahmsweise zu geänderter Zeit von 9.35 - 10.05 Uhr “Waiting”. Im NDR kommt alles immer eine Woche später, diese Sendung also dann am 18. September, 7.30 Uhr. Ansonsten läuft es überall in den dritten Kanälen, auch am 15. und 16.09. als Wiederholung auf BR-Alpha.
Super, TV Premiere… also, am besten mal rein schaun!!!
Um noch einige Bilder mehr zu sehen, als die drei oben aufgeführten, einfach auf eines der Bilder klicken oder -HIER- anklicken!
Erste Aufnahmen für ein neues kleines Projekt. Ich habe es heute Abend mal “Wir sind GL’s” getauft Bewegt Bilder und mehr Informationen zu dem Projekt gibt es demnächst.
Wow, wir haben es alle zusammen geschafft, dass “Waiting” bei Tape.TV als Video des Tages ausgezeichnet wurde.
Sehr cool! Danke an Tape.TV für diese Ehrung!
“Waiting” ist ab heute auch bei Vimeo.com zu sehen. Wir würden uns wünschen, dass es dort genauso gut ankommt wie bei YouTube.com
Schaut doch mal rein, klickt es an, hinterlasst Kommentare und nutzt den “like button”/das Herz. Danke für euren SUPPORT!!!
1080 25p, 1,78:1, run time: 4min, sound bars, subtitles (English), sign language (German), beat points
It´s everybodys music and it should be accessable to each and every person. If you want to believe it or not: Even Deaf people can feel and enjoy music! Breitenbach - Waiting is concidered to be the first full accessible music video that aims to visualizes the music itself and to make the song accessible to everyone, no matter if hearing or hearing impaired, from Germany or elsewhere.
The lyrics are equally performed by four deaf artists and the Frankfurt located band BREITENBACH in German sign language (DGS). In addition the lyrics are included as subtitles (at vimeo they are part of the video as there are no option for closed captions yet). The music itself is broken down into the instruments and displayed with “sound bars” in the top of the frame. To get a feeling for the speed of the song we included “beat points” in the bottom.
BREITENBACH with its members Toby, Robby and PogoTS, as well as the four Deaf Performer Fabian, Anna, Okan and Erik demonstrate that the “barriers” between Hearing and Deaf are not as huge as some people say and how easy it is, to burst them. Music can be the key.
This is a self-financed project by Max Heidenfelder. This Video was shot on Canon 7D within 2 days. Idea and concept Max Heidenfelder Produced by Max Heidenfelder and Anna-Lilja Häfele Post production Max Heidenfelder
Informationen on the Projekt: http://www.facebook.com/breitenbachwaiting Informationen on the band BREITENBACH: http://www.breitenbach.tv Informationen on the producer: http://www.maxheidenfelder.de, http://www.lilien-film.de
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Musik gehört jedem und jeder sollte zu ihr Zugang haben. Und ob man es glauben mag oder nicht: Auch taube Menschen können Musik empfinden und genießen. Das Video “Waiting” der Frankfurter Band BREITENBACH, bestehend aus Toby, Robby und PogoTS, will dies beweisen. Es ist das erste Musikvideo, das nicht nur die Texte in Gebärdensprache (in diesem Fall Deutsche Gebärdensprache) übersetzt und mit Untertiteln versehen wurde, sondern das auch gleichzeitig Musik-Untertitel liefert: Beat-Points und Sound-Bars. Die Band BREITENBACH sowie die gehörlosen Performer Fabian, Anna, Okan und Erik stehen gleichberechtigt nebeneinander und demonstrieren Barrierefreiheit und wie einfach es ist, die oft betonten Barrieren zwischen Gehörlose und Hörende zu durchbrechen.
Gedreht wurde das Video auf der Canon 7D an 2 Tagen. Idee und Konzept von Max Heidenfelder Produziert von Max Heidenfelder und Anna-Lilja Häfele Postproduktion Max Heidenfelder
Informationen zu dem Projekt: www.facebook.com/breitenbachwaiting Informationen zu der Band BREITENBACH: http://www.breitenbach.tv Informationen zu den Machern: http://www.maxheidenfelder.de, http://www.lilien-film.de
Frankfurt. Ein Musikvideo für Gehörlose – wie geht das denn? Das fragten sich alle, denen Max Heidenfelder von seinem Projekt erzählte. Jetzt können sie sich selbst ein Bild davon machen. Heidenfelders Video schlägt seit Donnerstag Wellen auf YouTube, wurde schon mehr als 4000 mal angeklickt und hat reichlich Fans auf Facebook – gehörlose und hörende.
Denn der Frankfurter Kameramann hat nicht einfach ein Video mit Untertiteln versehen. In dem Film zum Titel «Waiting» der Band Breitenbach zeigen dazu Dolmetscher und die Musiker den Text in Gebärdensprache. Und selbst die Musik wird optisch umgesetzt – mit einem grauen Punkt am Bildrand, der den Takt angibt und Diagrammen, die die Dynamik von Gitarre, Bass und Schlagzeug zeigen. «Die sind wie Untertitel für die Musik. Das war viel Fummelarbeit, weil es sowas noch nicht gab», sagt Max Heidenfelder.
Er hat mit seiner Abschlussarbeit fürs Studium am SAE-Institut für Film und Multimedia Neuland betreten. Das merkte er, als er versuchte, Gehörlose fürs Video zu finden. Wenige trauten ihm die Umsetzung zu. Schließlich fand er Anna–Lilja Häfele als gebärdensprachliche Produktionsassistentin und vier gehörlose Gebärdenkünstler.
Ein halbes Jahr arbeitete Heidenfelder an seinem Film, finanzierte alles selbst, bekam nur die Halle für den Dreh von Ardi Goldman gestellt. Jetzt kommt von allen Seiten Lob – von seiner Schule, seinen Freunden aber auch von Stefan Keller vom Landesverband der Gehörlosen Hessen. «Ich hoffe dass es solche Projekte öfter gibt, denn auch taube Menschen haben das Bedürfnis nach Informationen des Medienalltags.» Max Heidenfelder will jedenfalls weitermachen. «Dies war nur ein Testprojekt. Ich hoffe, wir bekommen jetzt mehr Unterstützung.»