Schnell mal ein Video für die ersten bewegten Einblicke in “Waiting” für euch zusammen gestellt!
Posts Tagged ‘dreh’
Mein erster, noch eingeschränkter, Dreh mit der Canon 7d
Donnerstag, Oktober 22nd, 2009Gestern hat die Canon 7d mal gute vier Stunden unter Beweis stellen können, was sie so kann…
Auf speziellem Wunsch von Christopher “Toffie” aus Dubai und Toby Breitenbach, wurden die ersten Videoaufnahmen mit der 7d zwei Wochen vorgezogen. Einerseits konnte ich es kaum abwarten endlich mal eine CF Karte in die Kamera zu stecken und zu filmen, andererseits fehlt noch Equipment (Monitor, Nikon G/Eos Adapter, Z-Finder) auf das ich warten wollte. Naja, wie es halt so ist, mussten wir den gestrigen Tag unter erschwerten Bedingungen angehen.
Was das Motiv Toby angeht, zum einen muss ja jemand herhalten für die ersten Tests, zum anderen braucht Breitenbach ein kleines Promo Video. Die Aufnahmen waren gute Testaufnahmen. Für das Promovideo fehlen allerdings noch Einstellungen, vor allem aber Robby (Schlagzeug) und Pogo (Bass).
Ohne Nikon G/Eos Adapter hatte ich nur ein Objektiv zur Verfügung, das Sigma 28mm f 1,8 mit Novoflex Adapter. War allerdings sehr zufrieden mit der Optik. Bei Offenblende gedreht, f1,8, mit aufgeschraubtem Fader ND, durch den die Belichtung mittels drehen des Filters stufenlos korrigiert werden konnte.
Zum Thema Belichtung, Schärfe und Weißabgleich: Der Monitor der Kamera erleichtert das ganze nicht wirklich. Die Schärfe vom Stativ auf ein nicht bewegendes Objekt zu treffen ist durch den 5x und 10x Zoom Button nicht so schwer. Allerdings aus der Bewegung, ein sich bewegendes Objekt oder einfach nur die schärfe nachstellen während der Aufnahme, ist über den Kamera internen Monitor nicht wirklich zu realisieren. Bei einfallendem Licht auf den Monitor sind Belichtung und Farben schwer zu deuten… kein leichtes Spiel…
Das Einrichten des Bildes ist in beispielsweise Tiefer Kameraposition, wie auf dem Glidetrack, bzw meiner Eigenkreation die das gleiche System aus der Industrie nutz, auf Bodenhöhe mit nach oben geneigter Optik kaum machbar. Ich lag im Dreck um irgendwas auf dem Monitor zu erkennen…
Lichtstärke: Haben ca. um 16.30 kurz vor Beginn des Sonnenunterganges angefangen zu drehen. Sehr schöne Lichtverhältnisse. Da war das Sigma bei f1,8 sehr gut, allerdings nur in Verbindung mit dem Fader ND, ohne den, wäre bei Shutter 1/50, f1,8 und ISO 250 (niedrigster ISO Wert bei meinen für Videos optimierten Voreinstellungen) das Bild völlig überstrahlt gewesen. Als dann die Sonne weg war, die Straßen, Häuser, Brücken, Autos und Schiffe künstlich beleuchtet wurden, war kein ND Filter mehr nötig. Im Gegenteil, der Chip brauchte Unterstützung, also wurde der ISO Wert auf 800, 1000, und 1250 gehoben. Das Rauschen im Bild sieht auf den ersten Blick so aus, wie das standart Rauschen, ohne Gain, meiner FX1. Um Toby nicht im Dunkeln stehen zu lassen, kamen mal eine Taschenlampe, mal ein Autoscheinwerfer und mal eine Straßenlaterne zum Einsatz. (NO BUDGET, sehr kurzfristige AKTION) Das ganze hat die 7d sehr gut mit gemacht.
Die Akkuleistung war unglaublich. Der Original Akku, Canon Lithium-Ionen-Akku LP-E6, hat ganze drei Stunden durchgehalten. Ist schon erstaunlich lange, denn die Kamera musste ja ständig im Live View den Monitor mit Strom versorgen.
Björn Schaffrinna kam beim Dreh dazu und hat Set Fotos gemacht. DANKE!
In Björn’s Rucksack war dann auch die zweite Optik die zum Einsatz kam, das Canon 50mm f1,8. Dieses hatte ich wegen der größeren Brennweite bei dem Nachdreh meistens drauf, allerdings bin ich, was die Verarbeitung und das Handling angeht, sehr enttäuscht von dem Objektiv (der Schärfering ist irgendwie locker, hat spiel, besteht aus dünnem Plastik und misst grad mal 6mm, wie soll man den denn anpacken).
Was das Wetter angeht, konnten wir uns nicht beschweren, sehr schönes Licht, sehr klar, nur wurde es später etwas kalt.
Die fertigen Bilder am Computer Monitor betrachtet, machen die Strapazen wieder gut. Sieht sehr schick aus… zumindest wenn man Sony FX-1 etc. gewohnt ist.
Framegrabs und Set Fotos folgen…
